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    Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Bordetella pertussis

    Bordetella pertussis verursacht den Keuchhusten, eine schwere Infektion der Atemwege, die vor allem für Kleinkinder sehr gefährlich sein kann. Da die Symptome des Keuchhustens zunächst sehr unspezifisch sind, wird die Erkrankung in der Regel erst sehr spät diagnostiziert, in einer Phase, in der die Bakterien kaum mehr nachgewiesen werden können. Eine Antibiotika-Therapie zum typischen Zeitpunkt der Diagnose verhindert deshalb die gefährlichen Symptome der Erkrankung oft nicht mehr. Deshalb wird die Prävention durch Impfung dringlich empfohlen. In der Tat ist die Häufigkeit des Keuchhustens nach der vor Jahrzehnten eingeführten Impfung mit inaktivierten Erregern drastisch zurückgegangen. Vor einiger Zeit wurden neue sog. azelluläre Impfstoffe entwickelt, die weniger reaktiv sind als die klassischen Impfstoffe. Seit der Einführung dieser neuen Impfstoffe wurde in mehreren Ländern allerdings ein deutlicher Anstieg der Zahl der Keuchhustenerkrankungen beobachtet. Es ist daher erforderlich neue und bessere Impfstoffe zu entwickeln.

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