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    Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Chlamydien als Ursache für Ovarialkrebs

    Es häufen sich die Hinweise, dass eine Chlamydieninfektion in Verbindung steht mit der Entstehung von Ovarialkarzinomen. Weiterhin ist bekannt, dass Chlamydien Signale aktivieren, die deren Überleben fördern und infizierte Zellen vor dem apoptotischen Zelltod schützen.
    In diesem Projekt beabsichtigen wir, eine Chlamydieninfektion als Ursache für Ovarialkrebs in entsprechenden Tumormodellen der Infektion zu bestätigen. Diese basieren auf unserer Kenntnis von Signalwegen, die im Verlauf einer Infektion aktiviert werden und die dafür bekannt sind, dass sie Gewebe für einen malignen Tumor prädisponieren. Unsere Forschung wird zum Verständnis der molekularen Mechanismen beitragen, die eine Infektion in Richtung Krebsentstehung leiten.

    Mit Chlamydien (rot) infizierte Eileiter der Maus.
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