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    Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Zellulär inhärente und angeborene Immunabwehr

    Alle Säugerzellen besitzen inhärente Abwehrmechanismen, um intrazelluläre Bakterien zu bekämpfen. Autophagie, ein bedeutender Wirkmechanismus, um intrazelluläre Bakterien direkt unter Kontrolle zu bringen, führt zum Abbau der Bakterien und somit zum Überleben der Wirtszelle. Zusätzlich starten schwer durch intrazelluläre Pathogene geschädigte Zellen ein „Selbstmordprogramm“, welches Apoptose genannt wird und wirksam zur Selbstzerstörung der infizierten Zelle führt, um ein weiteres Ausbreiten der infektiösen Bakterien zu verhindern. Der Fokus dieses Forschungsprojekts liegt in der Untersuchung des Mechanismus‘, durch welchen Chlamydien mit dem Ubiquitinsystem des Wirtes interferieren um Autophagie und Apoptose zu verhindern (weitere Informationen).

    Eine zweite Verteidigungslinie des Wirtes gegen Chlamydieninfektionen wird durch spezialisierte Zellen des angeborenen Immunsystems gebildet. Diese Phagozyten genannten Zellen haben die immanente Fähigkeit, sich Chlamydien, die von Wirtszellen freigesetzt wurden, einzuverleiben und diese abzubauen, um darauf eine effiziente Immunantwort zu induzieren. Unsere Absicht ist es zu verstehen, wie Chlamydien einer Zerstörung durch polymorphkernige Phagozyten (PMNs) entgehen (weitere Informationen).

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    Biozentrum
    Universität Würzburg
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    97074 Würzburg

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