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    Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Metabolische Wechselwirkungen zwischen Chlamydien und der Wirtszelle

    Chlamydia als ein obligat intrazelluläres Pathogen mit einer nur begrenzten Fähigkeit zu eigener Proteinsynthese ist von der Aufnahme von Wirtszellmetaboliten abhängig. Der ständige Verbrauch von Metaboliten der Wirtszelle führt zwangsläufig zu einer Konkurrenz zwischen den schnell replizierenden Bakterien und der Zelle um Nährstoffressourcen. Ausserdem verursacht eine Chlamydieninfektion für die Zelle starken Stress, der in Wirtszelltod  und damit im Verlust der für die Bakterien einzigen Nährstoffquelle resultieren kann. In diesem Projekt möchten wir verstehen, wie Chlamydien in schwer gestressten Wirtszellen Zugriff auf verschiedene Nährstoffreservoirs erlangen. Unsere Daten belegen, dass ein Herunterregulieren des Tumorsuppressor-Proteins p53 entscheidend ist sowohl für das Entgegenwirken von zellulären Stressantworten als auch für das Freisetzen von Nährstoffquellen der Wirtszelle. Der Schutz von intakten Mitochondrien ist hierbei eine grundlegende Strategie, um einen hohen ATP-Spiegel als Energiequelle von sich schnell teilenden Chlamydien aufrecht zu erhalten.

     

       

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